Um die Website zu personalisieren und Ihnen den größten Mehrwert zu bieten, verwenden wir Cookies. Unter anderem dienen sie der Analyse des Nutzerverhaltens, um herauszufinden wie wir die Website für Sie verbessern können. Durch Nutzung der Website stimmen Sie ihrem Einsatz zu. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.



Wirtschaftsschlagzeilen Russland vom 08. August 2022

PrintMailRate-it

​Rechtsprechung: Risiken bei Stellenabbau

In der Praxis entstand die folgende Situation. Der Arbeitnehmer wurde im Rahmen der Stellenabbau von der Position des Vertriebsdirektors entlassen, wobei seine Funktionen einem Mitarbeiter in der neuen Position in einer anderen Stadt übergeben wurden. Der ehemalige Vertriebsdirektor war mit der Entlassung nicht einverstanden und meinte, dass faktisch kein Stellenabbau stattgefunden hat.

Das Gericht in der ersten Instanz unterstützte den Arbeitnehmer und stellte fest, dass der Bedarf an den Funktionen des Vertriebsdirektors in der Organisation nicht verschwunden ist. Der gekündigte Arbeitnehmer hat in mehreren Regionen Russlands gearbeitet, deshalb hätte ihm vor der Kündigung die Position in der anderen Filiale angeboten werden müssen.

Die Berufungs- und Kassationsgerichte haben den Stellenabbau für rechtskräftig erklärt. Die neue Position ist der abgebauten Position aus folgenden Gründen nicht gleich:
  • Die Funktionen unterscheiden sich, die neue Stelle sieht mehr Pflichten vor;
  • Die Struktureinheiten der Organisation, zu denen die Stellen gehören, befinden sich in unterschiedlichen Gebieten.
Somit musste der Arbeitgeber die neue Stelle dem entlassenen Arbeitnehmer nicht anbieten.

Quelle: Entscheid Nr. 88-11577/2022 des 4. Kassationsgerichts der allgemeinen Gerichtsbarkeit vom 12.04.2022.

Kontakt

Contact Person Picture

Olga Zhuravskaya

Leiterin Arbeits- und Ausländerrecht, Juristin

Associate Partner

+7 495 9335 120
+7 495 9335 121

Anfrage senden

Profil

 Rödl Russia App

Deutschland Weltweit Search Menu